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Zahnimplantate aus Keramik (Zirkonoxid-Keramikimplantate)

 

Nachdem Keramikimplantate seit Ende der 80er Jahre wegen ungünstiger Materialeigenschaften nicht mehr verwendet wurden, erleben diese zur Zeit eine Renaissance.

 

 

Keramikimplantat

 

Die neuen Keramikimplantate bestehen aus Zirkoniumoxid-Keramik, welche nach bisheriger Erkenntnissen biologisch uneingeschränkt verwendet werden können. Es gibt 2 Möglichkeiten der Herstellung: das Yttrium-stabilisierte Zirkonoxid, was eine sehr hohe Bruchstabilität hat und das nach Sinterverfahren hergestellte Zirkonoxid, das auch bei der Kronen-Brückenprothetik verwendet wird, dessen Stabilitätswerte aber deutlich niedriger sind. Gesinterte Zirkonoxidkeramikimplantate sind daher für die Implantologie weniger geeignet. Zirkonimplantate haben den Vorteil, dass sie der natürlichen Zahnfarbe deutlich näher kommen (weiß statt grau) , was insbesondere bei ästhetischen Versorgungen vorteilhaft ist, im Besonderen wenn das bedeckende Zahnfleisch extrem dünn ist. Zirkonoxid-Implantate enthalten kein Metall, was gerade bei Allergie-Patienten von Vorteil ist. Unverträglichkeiten und Allergien sind völlig ausgeschlossen. Die haben allerdings auch einige Nachteile, zum Beispiel die höhere Kosten und eine noch geringe wissenschaftliche Erfahrung und Dokumentation. Hinsichtlich der Langlebigkeit müssen Keramikimplantate daher erst noch beweisen, ob sie die Ergebnisse der Titanimplantate erreichen, was aufgrund der Alterungseigenschafte von Zirkonoxid teilweise beurteilt wird. Auch ist die optimale Oberflächenbeschaffenheit für die Knocheneinheilung für diese Implantatsorte noch nicht eindeutig geklärt. Die Geschwindigkeit der Osseointegration geht zur Zeit noch langsamer, als bei den modernen Titanoberflächen (ca. 20-24 Wochen gegenüber 6-12 Wochen). Deswegen ist es notwendig, einteilige Implantate durch Schienung viele Wochen vor zu früher belastung zu schützen. Das ist eine Aufgabe, die man nicht immer erfolgreich lösen kann. Eine Sofortbelastung ist bei Keramikimplantaten nicht möglich. Allerdings reagiert das Zahnfleisch bzw. die Weichgewebe besonders viel versprechend auf Zirkonoxid und ist dort dem Titan wohl überlegen. Bedenklich ist die Sachlage, dass der Aufbau bei den meisten, einteiligen Zirkonimplantaten zur Zeit noch nicht biegsam gewählt werden kann, was eine besonders präzise Positionierung der Implantate bei der Implantation verlangt. Da der Aufbau beschleift werden muss, um die individuelle Form zu erreichen, besteht die Gefahr, Rissen und Alterungsprozessen des Zirkonoxids Vorschub zu leisten.

 

 

Zweiteilige Zirkonimplantate

 

Die Einführung von zweiteilige Implantaten aus Zirkonoxidkeramik, die durch die Möglichkeit von Abutments das Problem der eingeengten Verwendbarkeit lösen, können wir sicherlich hoffen. Gegenüber metallischen Abutments, wie sie bei den Titanimplantaten verwendet werden, können mit Zirkonoxidkeramik-Abutments jedoch keine austauschbaren Schraubverknüpfungen gestaltet werden. Aufbauteil und Implantat werden miteinander verklebt. Theoretisch können wir hier aus einer sehr sicheren Verbindung ausgehen. Wie sich diese allerdings beim Kauen über Jahre als geeignet erweisen wird, kann noch nicht erfasst werden.

 

 

Die Vorteile und Nachteile der Zirkonoxid-keramik-Implantaten

  • 100%ige Biokompatibilität, keine Unverträglichkeiten oder Allergien gekannt
  • optimale Gewebeverträglichkeit, bessere Zahnfleischanlagerung
  • viel schöneres Design
  • geringere Plaquebildung, geringeres Risiko einer Zahnfleischentzündung
  • kein Riss zwischen Implantat und Aufbauteil (einteilig oder verklebt), reduziert ebenfalls das Risiko einer Entzündung

 

  • Schnelligkeit der Knochengenesung entspricht noch nicht der von Titanimplantaten
  • Ungenützte Regeneration notwendig
  • Nur Kurzzeiterfahrungen, Risiko durch Alterungsverlauf bei keramik
  • Keine spätere Mittelpunktkorrektur durch Abutment möglich (einteilige Implantate), kein Abutmenwechsel bei zweiteiligen Implantaten aus Zirkonoxidkeramik
  • Schadhaftigkeit durch das notwendige Beschleifen des Implantats (einteilige Implantate) in der Keramik möglich
  • Es kostet mehr
  • Langwierige Standfestigkeit für zweiteilige Implantate aus Keramik noch nicht befriedigend nachgewiesen

 

 

Endergebnis zu Keramikimplantaten

 

Dieses sehr interessante Baumaterial eröffnet neue Gelegenheiten für ästhetischen und biokompatiblen Zahnersatz. Bezüglich Ungefährlichkeit, Harmonisierung und Schnelligkeit bei der Genesung, sowie Unkompliziertheit in der Anwendung können sich Keramikimplantate allerdings noch nicht ganz mit modernen Titanimplantaten messen. Die Gewebefreundlichkeit für das Zahnfleisch ist jedoch ausgezeichnet. Das Bemühen die Oberflächenbeschaffenheit zu perfektionieren und Aufbauverbindungen sicher zu erschaffen ist aber bereits im Gange. Dann können Zirkonimplantate generell einsetzbar sein und – bei angemessenen klinischer Dokumentation – sicher eine noch weitere Popularisation erfahren.

 

Indikation

 

  • Einzelzahnersatz und Brückenprothese (insbesondere Frontzahnsektor) sowie herausnehmbarer Zahnersatz, insbesondere wenn Alternativen ausgeschlossen wurden.

 

 

Vorsicht

 

  • Wenn keine hohe Originärstabilität erreicht werden kann (sehr bröckelige Knochen, Knochenaufbau)
  • Bei einteiligen Implantate: wenn keine Sicherung vor frühzeitiger Überlastung sichergestellt werden kann
  • Wesentliche Knochenaufbauvorbereitungen sollten vor Einsetzen der Implantate abgeschlossen sein, da für einen gelungenen gleichzeitigen Knochenaufbau die Datenlage dürftig ist.

 

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